Pflanzenheilkunde

 Die Pflanzenheilkunde gehört zu den ältesten medizinischen Therapien. Die Anwendung von Pflanzen als Heilmittel reicht sehr weit zurück.  Bekannte Befürworter sind große Namen wie Hippokrates (460-370 v.Chr.), Hildegard von Bingen (1098-1179) und Sebastian Kneipp (1821-1897). 

Die Pflanzenheilkunde, auch Phytotherapie genannt, war und ist auf jedem Kontinent und in allen Kulturen verwurzelt.

Verwendet werden ganze Pflanzen oder Pflanzenteile wie Blüten, Blätter, Samen, Rinden oder Wurzeln.

Mit ziemlich großer Sicherheit hat jeder Zuhause schon diese Phytotherapie in irgendeiner Form angewendet. Ob man sich bei Bauchschmerzen einen Kamillentee zubereitet, dem hustenden Kind einen Thymian-Hustensaft gibt oder ein sich ein Lavendelöl zum besseren Einschlafen aufs Kissen träufelt...

All dies sind bereits phytotherapeutische Anwendungen, meist als Hausmittel bekannt und oft in vielen Familien über Generationen hinweg vererbte "Rezepte", auf die wir heutzutage so selbstverständlich zurückgreifen.

Leider gerät das Wissen um die verschiedenen Heilpflanzen in unserer modernen und schnelllebigen Welt mehr und mehr in Vergessenheit.

Die ganze Pflanzen oder Teile können frisch oder getrocknet als Aufguss (Tee), Saft oder Tinktur, als Extrakt, Pulver oder ätherisches Öl therapeutisch angewendet werden.

Selbst manche Schulmediziner greifen auf die Kraft der Natur zurück und verordnen z.B. Kinder Hustensäfte , die rein pflanzlichen Ursprungs sind. Sie sind natürlich, wirkungsvoll und schonend zugleich.

 

Eine besondere Anwendungsart der Pflanzenheilkunde sind Urtinkturen. Dabei werden Pflanzen bzw. Teile davon frisch über etliche Wochen in Alkohol eingelegt - so entsteht die Urtinktur. Sie bildet in dieser Form den Ausgangspunkt von homöopathischen Mittel.

Mit Urtinkturen kann man einen Heilungsprozess effektiv begleiten.

In meiner Praxis arbeite ich hauptsächlich mit den ganzheitlich wirkenden pflanzlichen Urtinkturen der Firma Ceres.